Ab dem Wintersemester 2012/13 wird unsere zentrale Lernplattform Moodle in der dann ganz aktuellen 2er Version für Sie bereitstehen.
Bereits jetzt laufen im Hintergrund alle notwendigen Vorbereitungen, damit der Umstieg zum Semesterwechsel reibungslos gelingt. So werden auf Testsystemen alle neuen und alten Funktionalitäten und PlugIns überprüft, angepasst und dokumentiert. Ebenso werden im Testzeitraum alle Schnittstellen, die bislang die Anmeldung an der Plattform ebenso wie den Lehrveranstaltungsimport und den Belegungsabgleich realisieren angepasst.
Natürlich wird die neue Moodle Version eine Reihe von Verbesserungen, vor allem in der Menüführung, und neuen Funktionen für Sie bereithalten, über die wir Sie rechtzeitig informieren werden.
Ein kleiner Ausblick schon vorab:
Das Dateisystem wird komplett überarbeitet, so dass Dateien nun nutzerspezfisch abgelegt und kursübergreifend genutzt werden können. Eine Anbindung an externe Datei-Repositories ist dann ebenfalls möglich. Ebenso wird die Wiki-Nutzung komfortabler, da nun die vielen vertraute Mediawiki Syntax unterstützt wird.
Wir werden Sie im Verlaufe unserer Testarbeiten immer wieder über den aktuellen Stand informieren.
Neue Schreibformen – neue Denkformen – neue Lernformen?
Bloggen in geisteswissenschaftlichen Lehrszenarios
Jan Hecker-Stampehl, Humboldt-Universität zu Berlin
Ein wesentlicher Teil der geisteswissenschaftlichen Forschungspraxis hat mit dem geschriebenen Wort zu tun basiert – seien es etwa historische Quellen oder die analysierte Primärliteratur. Das Schreiben selbst ist ein wichtiger Teil des wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses. Das Schreiben wird aber zur einsamen Arbeit des Genies im stillen Kämmerlein stilisiert. Schreiben ist Kunst, aber eher monologischer Art. Der in den letzten Jahren zu beobachtende Zuwachs bei den geisteswissenschaftlichen Blogs und auch deren zunehmende Nutzung in Lehrzusammenhängen könnten hier eine Veränderung überkommener Selbstbilder mit sich bringen. Zudem bergen die wissenschaftlichen Blogs die Chance, auch Nischenthemen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. [...] Read more »
I would like to talk about how the tremendous advances in web literacy and the consumerization of IT, modern sophisticated workplace communications, web design (over engineering), mobile and cloud services, and the outsourcing of IT departments are leading students and faculty way, way beyond the the concept, design, and management of traditional learning management systems and e-learning strategies based on them. [...] Read more »
Momentan scheinen Lehrvideos im Internet auf einer kleinen Erfolgswelle zu surfen. Immer mehr Professoren zeichnen einzelne Vorlesungen auf, erstellen spezielle Videos und stellen diese frei ins Netz. Jeder Interessierte kann sich damit zu verschiedenen Themen weiterbilden; speziell für Studierende bieten solche Videos eine willkommene Ergänzung zu ihren Kursen.
Eine mögliche Zielgruppe scheint allerdings bisher vergessen worden zu sein: die Lehrenden selbst! Ich denke, es besteht vielfach Interesse daran, an eingefahrenen Lehrveranstaltungen etwas zu verändern. Ebenso oft besteht aber eventuell die Furcht davor, sich mit anderen dazu auszutauschen und sich dadurch eine Blöße zu geben. Was liegt also näher als darüber nachzudenken, ein freies Angebot an Videos zur Hochschuldidaktik zu schaffen, in denen Lehrende an Hochschulen sich über Konzepte, Methoden, usw. informieren können?
Wenn Google, Facebook & Co seit Jahren Daten sammeln und wirtschaftlichen Gewinn machen, dann müssen wir etwas Sinnvolles über das Lernen herausfinden…“
Tagungsteilnehmer auf der GML 2012
Sie existieren seitdem der erste Lernende seinen digitalen Fuß in eine virtuelle Umgebung setzte; sie sind für Learning Analysten das, was eine unauffällige Fährte einem erfahrenen Scout bedeutet: Daten, die durch die Aktivität von Lernenden im digitalen Raum entstehen. Genau wie ein Fährtenleser Aussagen über Zukunft und Eigenschaften des verursachenden Geschöpfes machen kann, können Learning Analysten u.a. mit Data-Mining Methoden aus Nutzungsdaten Lernstile, Erfolgsprognosen und vieles mehr ablesen. [...] Read more »
Sich aufs Wesentliche konzentrieren ist nicht nur eine Kunst sondern auch eine Notwendigkeit in Gegenden, wo der Zugang zu Information beschränkt ist. Mobile Endgeräte sind keinesfalls nur Smart-Phones, besonders in Entwicklungsländern herrschen „ganz normale“ GSM-Handys vor. Wie kann man diese Mobilgeräte sinnvoll nutzen?
Der Autor entwickelt anhand seiner Erfahrung als Entwicklungshelfer in Südafrika in Verbindung mit seinem beruflichen Hintergrund als eLearning- und Knowledge Management-Fachmann seine Idee, die er kurz ‚SMS-learning‘ nennt. [...] Read more »